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Hommage an Nicolas de Stael -
1914-1955
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der
wahren geschichte letzte rettung
silbenrein klopft frau buntspecht den hammerkopfball spielt mein mann
das war nicht unser bestes gestern abend lila farbstich kleidet sich
nicht als lesebrille im spiegel des leides die angst im
einklang ich pflege sie nicht länger der archivar
wird teurer
und
lechzt im nachtwind einen katzenschrei entfernt äpfel als
spätherbst und sehnsucht mein höchster punkt mein
inselchen erstickt mich unter schlieren von wildem moos sie kippen
spalten klippen den leuchtturm zum nordseestrand huschende
klippschliefer ein fels in der brandung mein perlgrau ruhetag versinkt
im wattenmeer als linienschiff gefrachtet zwischen rost und patina
geklonte dämmerung steigt mir aufs dach und kollert
über mauern der zitadelle ins zittergras aus kaltem
elfenleinen entwirbeln schlanke beine verhakeln erlösen
einander schiff ahoi im lotussitz beide hände trachten augen
links dynamisch gewandet erscheinen in keinem kursbuch als
abgehackte
silben nur nicht aufwachen für die paar stunden zeitpunkt ich
ziele auf deinen sturmhut und dichte ganz dichter verdichter verdichtet
umdichten umdenken punktum das gegenteil als vorsilbe klingt verbal
unrichtig verlieben ein typischer fall von vergehen ver- geht immer
nach hinten los verloben geloben entloben ach komm lass dich nur nicht
umloben vergeblich verzeih mein hals liegt nördlich
vom äquator darum kratzt mich auch niemals sachsen und wenig
mehr das matterhorn gehörnt als steinbock aufgezackt mein
höhenkoller doch dies ist niemals ein gedicht ist plump gesagt
ein tag im regen interesse der öffentlichkeit höhlt
sich die wange als hohegeiß am gipfelkreuz sensoren
baumeln
lassen trotz panoramgebühr mit beiden händen greifen
was
dahinter steckt mein arm am bildschirm eingenickt kein budenzauber nur
ein trauerkloß auf zuruf kannst du mich im Wachen nicht
erreichen mein ohr liegt taub und fischt im trubel mein
herz klopft falsch als fangkulisse fürs verkehrsgesicht
behaart und abgeflacht im morgengrausen weinend hoch über mir
im starenbaum des mondes lippenröte sein reif aus glas
hält ausschau nach der grünen welle wenn aus
computerspuren düfte wehen was fügt der tod dem leben
zu
© Karin Rohner 2009
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